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SPS/IPC/DRIVES 2009 – Großer Erfolg für die Branche

Mit 48.595 Fachbesuchern übertraf die SPS/IPC/DRIVES 2009 alle Erwartungen. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage ist dies ein deutlich positives Zeichen für die ganze Automatisierungbranche.
„Wir sind mit der SPS 2009 hochzufrieden. Unsere Besucherfrequenz lag sogar noch höher als 2008. Auch die Qualität der Gespräche war noch besser“, so Dr. Thomas Höfling, Geschäftsführer der Sick Vertriebs GmbH. Hartmut Pütz, Executive Vice President Factory Automation bei Mitsubishi Electric bestätigt: „Nahezu jedem Gespräch liegt ein echtes Kundeninteresse mit konkreten Projekten zugrunde. Und es kommen die Entscheider. Das macht die SPS zum Kernpunkt unserer Messeaktivitäten.”
Grund für den Besuchererfolg ist die Innovationskraft der ausstellenden Unternehmen. Die Messe war geprägt von Neuigkeiten. Fast auf jedem Stand fanden Fachbesucher neue, interessante Angebote zur elektrischen Automatisierung.
Der SPS/IPC/DRIVES Kongress war das Forum für Experten aus Industrie und Wissenschaft. 281 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung für die Diskussion neuer Trends, Wissenstransfer und intensives Networking.
Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

Aussteller:
1.237 (2008: 1.386)

Besucher:
48.595 (2008: 48.105)

Kongressteilnehmer:
281 (2008: 406)

Drehmomentsstarke Energiesparer von Baumüller

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Die neue Torquemotoren-Generation DSTDirektantriebslösungen werden im Vergleich zu den herkömmlichen Motor-Getriebe-Kombinationen immer gefragter. Baumüller präsentiert daher jetzt die neue Torquemotoren-Generation DST. Diese Synchronmotoren warten neben einem größeren Drehzahl- und Momentenspektrum auch mit einer höheren Leistungsdichte auf.

An Maschinenkonzepte werden heute große Anforderungen gestellt. Neben der gesteigerten Produktivität und Verfügbarkeit sowie einer höheren Energieeffizienz soll auch die Steigerung der Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg erreicht werden. Mit wartungsintensiven Getrieben und stark verlustbehafteten Normmotoren oder hydraulischen Systemen lassen sich diese Ziele jedoch nicht realisieren.

Die neue Torquemotoren-Baureihe von Baumüller punktet mit einer wesentlich besseren Leistungsdichte und einem größeren Drehzahlbereich. Weiterhin ist das Momentenspektrum in der bestehenden Baureihe deutlich erhöht worden. Mit Erweiterung der Motorenreihe durch die Baugröße 400 sind zudem erstmalig Bemessungsdrehmomente bis zu 20.000 NM und Maximalmomente bis zu 32.000 NM möglich. Dadurch werden nicht nur neue Anwendungsbereiche erschlossen, sondern auch die Produktivität bei bestehenden Applikationen wird deutlich gesteigert. Zusätzlich reduziert sich bei der neuen Baureihe der notwenige Einbauraum, was zu einer Reduzierung der Aufstandsfläche für Maschinen führt. Da die Torquemotoren nahezu kein Rastmoment haben, kann der Kunde die Rundlaufeigenschaften und damit die Qualität seiner Produkte verbessern und eine deutliche Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit erreichen. Nicht zuletzt führt das verbesserte Preis-/Leistungsverhältnis zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit.

Im Vergleich zu herkömmlichen Motor-Getriebe-Kombinationen kann bei Direktantrieben eine Verbesserung der Kosten- und Energieeffizienz verbucht werden: Der Wegfall verschleißbehafteter mechanischer Komponenten im Antrieb verringert die Reibungsverluste im System deutlich und verbessert so die Energiebilanz – ein in Zeiten steigender Rohstoffpreise entscheidender Faktor. Zudem weisen die DST-Motoren von Baumüller im Nennpunkt sehr hohe Wirkungsgrade auf. Das ermöglicht eine äußerst effiziente Energieumwandlung, da Zusatzverluste durch mechanische Übertragungselemente vermieden werden.

Phoenix Contact präsiert neues Realtime I/O System

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AxiolineDie Hauptinnovation von Phoenix Contact ist das neue Realtime I/O System „Axioline“: Diese I/O-System ist ein durchgängiges Klemmensystem mit Ethernet-Anschluss, das sich wie ein Klemmenblock verhält. Es bietet dem Anwender drei zentrale Attribute einer Reihenklemme: schnell, robust und einfach. Axioline erreicht eine Update-Zeit pro Klemmenblock, die je nach I/O-Konfiguration zwischen 500 Nanosekunden und einer Mikrosekunde liegt. Dies entspricht der physikalischen Übertragungszeit, die ein elektrisches Signal benötigt, um eine Distanz von rund 100 Meter Kabel zu überbrücken. Bei einem System mit 256 I/Os ist die System-Update-Zeit bei Axioline kleiner sechs Mikrosekunden, was bei einer Parallelverkabelung mit einer Distanz von 1000 Metern vergleichbar ist. Die Übertragungs¬geschwindigkeit bei Axioline weicht nur noch in einem irrelevanten Bereich von der Parallelverkabelung ab.
Axioline ist EMV-optimiert. Das System erfüllt ohne jegliche Zusatzmaßnahmen die höchsten Anforderungen hinsichtlich seiner elektromagnetischen Verträglichkeit und Abstrahlung. Das Schock- und Vibrationsverhalten entspricht dem einer Reihenklemme. Darüber hinaus wurde das System für eine Dauerschockfähigkeit von mindestens 10g ausgelegt. Die Standardtemperaturbereiche reichen von -25 Grad bis +60 Grad und damit weiter als bei den meisten elektronischen Geräten.
Die Montage der Module erfolgt werkzeuglos mit einer sicheren Verrastung. Der Klemmenblock selbst ist jederzeit austauschbar, die Verdrahtung erfolgt über steckbare Klemmen, so dass wahlweise der ganze Block oder nur die Peripherie ausgetauscht werden können. Die Axioline-Klemmenblöcke sind mit einer Höhe von 50 Millimetern auch mechanisch zu Reihenklemmen kompatibel. Zudem passen sie in 80 Millimeter flache Standard-Schaltkästen und können mit Installationshilfen wie Kammschienen kombiniert werden.

Aufgrund der technologischen Nähe des Axioline-System-Busses zu einem Fast Ethernet-System ist Axioline die I/O-Peripherie für Ethernet-Systeme. Axioline ermöglicht ein echtes, anwendungsunabhängiges Realtime-IO.

Baumer: Reflexionslichtschranke FRDK 14

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Die-Reflexions-Lichtschranke-FRDK-14-von-Baumer Baumer hat unter anderem seine neue, verbesserte Reflexionslichtschranke FRDK 14 für transparente Objekte vorgestellt. Dank des neuen Gehäusekonzepts kann der optoelektronische Sensor nun auch über eine Teach-in Taste einfach und schnell abgeglichen werden.

Die hohe Empfindlichkeit dieser Reflexionslichtschranke erlaubt es, Glas, transparente Verpackungen oder PET-Flaschen sicher zu erkennen. Dank der kurzen Ansprechzeit von nur 0,1 ms können zum Beispiel Kanten von bewegten, transparenten Folien exakt positioniert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Objekt unmittelbar vor dem Sensor oder eher in der Nähe des Reflektors liegt. Die kurze Adaptionszeit von nur 20 ms ermöglicht es, den Sensor im laufenden Prozess über einen externen Teach-in-Anschluss nachträglich zu teachen und auf wechselnde Aufgaben einzustellen.

Neben dem Rotlichtsensor ist ebenfalls eine Variante mit Laserlichtquelle verfügbar. Diese ist vor allem für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Präzision des Sensors geeignet. Standardmässig sind die Sensoren der Serie 14 mit Kabelanschluss, M8- oder M12-Stecker verfügbar. Für eine einfache Montage hat Baumer den Zargenadapter im Sortiment. Dieser erlaubt den Einbau des Sensors in einen Blechausschnitt ohne die Verwendung von Schrauben und Werkzeugen.

Neue Antriebsregler-Plattform von Kostal

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INVEOR_detail

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INVEOR_seite Der Hagener Spezialist für elektronische, elektromechanische/mechatonische Produkte Kostal Industrie Elektrik hat auf der SPS den serienreifen Inveor erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Hinter dem Namen Inveor verbirgt sich die neue Produktlinie ,dezentraler Frequenzumrichter’.
Basierend auf den Erfahrungen der Kostal Industrie Elektrik im Bereich kundenspezifischer Antriebstechnik ist mit dem Inveor eine neuartige technische Plattform für Antriebregler entstanden. Mit vier Gehäusegrößen wird ein Leistungsbereich von 0,55kW bis 22kW abgedeckt. So kann die angebotene Plattform für die Vielzahl gängiger Einsatzfelder unverändert eingesetzt werden. Zusätzlich kann auf dieser Produktbasis gemeinsam mit den Kunden eine schnelle Lösung für eine Vielzahl von individuellen Anforderungen entwickelt werden. Die Flexibilität des Inveor bietet hierfür unterschiedliche Modifikationsmöglichkeiten. Kundenspezifische Anpassungsoptionen bestehen z. B. in der kundenspezifischen Lackierung des Antriebsreglergehäuses und der Ergänzung um weitere Softwarefunktionen. Auch die Integration unserer Elektronik in ein vom Kunden definiertes Gehäuse ist einfach zu realisieren.

Der Inveor verfügt über eine kompakte Bauweise, eine hohe Temperatur- und Vibrationsbeständigkeit, kann im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden und ist kompatibel zu allen gängigen Motorarten.

Leine & Linde: Neuer Impulsgeber für mehr Sicherheit

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Press_release_800ND

Der schwedische Geberhersteller Leine & Linde stellt jetzt eine neue Baureihe von Impulsgebern vor, die speziell für Einsatzbereiche mit hohen Anforderungen an die funktionelle Sicherheit entwickelt wurde. Die neuen Impulsgeber erleichtern den Maschinenbauern die Einhaltung der neuen Vorschriften, die ab dem 29. Dezember 2009 in Kraft treten.

„Mit unserer neuen Baureihe 800 wollen wir Lösungen für Einsatzbereiche mit hohem Sicherheitsbedarf anbieten, z. B. durch ein sinusförmiges Ausgangssignal in Verbindung mit einer Keilnutwelle“, erklärt Joel Zachrisson, Produktmanager bei Leine & Linde. „Dank ihrer Konstruktion eignen sich diese Impulsgeber für Einsatzbereiche, in denen es zu erheblichen
Maschinenbeschädigungen kommen kann, wenn das Signal des Impulsgebers ausbleibt. Ein Beispiel dafür ist die Windkraftbranche. Wenn die Geschwindigkeitsrückkopplung am Generator eines Windkraftwerks ausfällt, könnte dies zu einem Überdrehen des Windkraftwerkes führen. In einer solchen Situation trägt unser neuer Impulsgeber zu mehr Sicherheit bei.”

Keilnut – keine Gefahr, dass die Welle durchdreht

Dieser neue Geber unterscheidet sich von einem Standardimpulsgeber durch
den elektrischen und mechanischen Anschluss. Die Hohlwelle des Gebers kann
jetzt mit einer Keilnut ausgestattet werden, damit deren Welle nicht an der
Welle der jeweiligen Anwendung durchrutscht. „Diese Lösung stellt sicher, dass
die Welle des Gebers immer rund läuft, auch wenn z. B. Öl oder Schmutz
eingedrungen oder der Geber nicht ganz korrekt eingebaut worden ist“, erklärt
Zachrisson. Der elektrische Anschluss wurde nun seitlich ausserhalb der
Elektronik angebracht. Damit wird eine Montage auch im Aussenbereich bei
Regen und Nässe möglich.

Zuverlässige Elektronik mit analogem Anschluss

Zur weiteren Verbesserung der Betriebssicherheit trägt die analoge Elektronik
mit einem so genannten 1 Vpp-Anschluss bei. 1Vpp bedeutet, dass die
elektrischen Signale des Gebers Sinusform und eine Amplitude von 1 Volt haben.
„1 Vpp ist sicherer als Rechtecksignale, weil das analoge Signal in jeder Position
einen einzigartigen Wert hat. Auch ausgesprochen winzige Positionsänderungen
der Geberwelle werden vom System, das die Signale des Impulgebers interpretiert, sofort erkannt. Anders als bei einem Impulsgeber mit
herkömmlichem Rechtecksignal gibt es beim analogen 1 Vpp-Signal auch bei
defekter Ausgangselektronik keinen Zustand, der als zulässig ausgelegt werden
kann. „Impulsgeber mit analoger 1 Vpp-Elektronik sind wichtig für Kunden, die
ihre Maschinen ganz sicher steuern möchten“, meint Zachrisson abschließend.

“Sichere Nussecke” V300 WS Extended von Sick

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V300Erstmals auf der Messe SPS/IPC/DRIVES 2009 in Nürnberg präsentiert SICK mit dem V300 WS Extended die neueste Generation des sicheren Kamerasensors für die Gefahrstellen- und Gefahrbereichsabsicherung gemäß SIL2 bzw. PL d. Die Reichweite des sicheren Kamarsystems wurde so erhöht, das jetzt bis zu 2,25 m² große Schutzbereiche blindzonenfrei überwacht werden können. Im Synchronbetrieb zweier Systeme kann die Schutzfeldgröße sogar verdoppelt werden. Die Inbetriebnahme des V300 WS Extended wurde mit Hilfe einer intuitiven 1-Knopf-Bedienung und der verbesserten 4-LED-Anzeige noch bequemer gestaltet. Mit seinem 1-Geräte-Konzept überzeugt der sichere Kamerasensor auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, da das Gerät eine kosteneffiziente Beschaffung, Lagerhaltung, Material- und Ersatzteilverwaltung gewährleistet.

Der V300 WS Extended ist eine auf Bildverarbeitungstechnologie basierende, berührungslos wirkende Schutzeinrichtung. Sie erfüllt den Sicherheits-Integritätslevel SIL2 nach IEC 61508 und Performance Level PL d nach EN ISO 13849. Sender und Empfänger des Sensors sind in einem einzigen, Gehäuse integriert – ebenso wie die Zusatzfunktionen Reset und Schützkontrolle. Die kompakte, dreieckige Bauform des „sicheren Nussecke“ ermöglicht die horizontale wie auch die vertikale Montage an Stellen, an denen der Sensor vor Stößen, Dejustagen oder Beschädigungen geschützt ist.

Ein Gerät für fast alle gängigen Öffnungsgrößen und -formate

Mit seiner Reichweite von 2,12 m ist der V300 WS Extended für bis zu 1,5 m x 1,5 m große Maschinenöffnungen und Überwachungsflächen geeignet. In einer Ecke montiert, erzeugt der V300 WS Extended ein Feld, das bis zu einem gegenüber angebrachten Reflektorband reicht. Überwacht wird die gesamte Länge und Breite der Reflektorfläche mit wählbaren Auflösungen von 20 mm, 24 mm und 30 mm. Greift eine Person bei laufendem Bearbeitungsvorgang in die Maschine, spricht der V300 WS Extended innerhalb von 20 ms an und stoppt den Prozess sofort. Bei der Inbetriebnahme lassen sich die Schutzfelder stufenlos an die Applikation anpassen. Längliche oder schmale Eingriffsöffnungen, Schächte an Maschinen, Kabeldurchgänge durch das Schutzfeld oder die räumliche Geometrien beim Einsatz als Hintertretschutz können entsprechend eingelernt werden. Bei großen Überwachungsflächen besteht die Möglichkeit, über den serienmäßigen Synchronisationseingang zwei Geräte miteinander zu verbinden und dadurch die Schutzfeldgröße auf bis zu 4,5 m² zu verdoppeln. Sollen zwei, im Winkel aneinandergrenzende, Seiten abgesichert werden, sind auch hier zwei V300 WS Extended die perfekte Lösung: Die Mittelstrebe im Eckübergang kann entfallen, so dass der Bediener über Eck einen barrierefreien Zugang zur Maschine hat, z.B. zum Einlegen und Entnehmen von größeren Werkstücken.

Montage sowie Inbetriebnahme- und Diagnoseanzeige optimiert

Kaum ein anderer Sicherheits-Sensor lässt sich einfacher installieren und in Betrieb nehmen wie der V300 WS Extended. So genügen zwei Schrauben, um das Gerät zuverlässig zu befestigen, z.B. in oder an der Ecke eines Nuten-Profilrahmens. Zum elektrischen Anschluss muss nur ein Kabel verlegt werden. Die Ausrichtung auf das Reflektorband erfolgt automatisch. Das Schutzfeld wird im Teach in – Modus eingelernt. Die 4-LED-Anzeige unterstützt diesen Vorgang, in dem je eine LED den Status der sicheren Schaltausgänge, der Schützkontrolle, der Rücksetztaste bzw. der Teach-Taste anzeigt. Im Diagnosefall ermöglicht die genannte Zuordnung der LEDs ein zielgerichtetes Handeln – was den Zeitaufwand im Falle eines Serviceeinsatzes minimiert. Während des laufenden Betriebes ist das Schutzfeld in vier Sektoren aufgeteilt – die LEDs visualisieren für jeden Sektor, dass der Sensor das Reflektorband erkennt und die Sicherheitsfunktion gewährleistet ist.

Sicherer Kamerasensor hat auch die Kosten im Blick

Das Konzept des V300 WS Extended – ein Gerät für alle Öffnungsgrößen und vielfältige Schutzfeldgeometrien – eröffnet in vielerlei Hinsicht wirtschaftliche Lösungen. Das ohne Expertenwissen einfach und bequem zu montierende und zu bedienende Gerät reduziert die Kosten für die Inbetriebnahme. Es schafft sichere Arbeitsbedingungen, vermeidet Arbeitsunfälle und minimiert so das Risiko entsprechender Folgekosten und Haftungsansprüche. Als „Universalsensor“ für eine Vielzahl ähnlicher, aber nicht immer gleicher Applikationen, reduziert es die sonst erforderliche Variantenvielfalt beim Maschinenbauer oder Systemintegrator – mit positivem Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit in Lager und Logistik. Dies gilt auch für Anwendungen mit zwei synchronisierten Sensoren: Hier können ebenfalls identische Varianten eingesetzt werden.

„Kleiner Bruder“ V200 WS Extended

Für Aufgabenstellungen, die gemäß Risikoanalyse einen niedrigeren Schutzbedarf nach SIL1 bzw. PL c aufweisen, steht mit dem „kleinen Bruder“ V200 WS Extended auch hierfür die passende Lösung mit den ansonsten gleichen Leistungsdaten zur Verfügung.

Harting: Der neue feldkonfektionierbare RJ5 Steckverbinder für 10 Gigabit Ethernet

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pr-307_RJ 10G_2Mit dem Harting RJ Industrial® 10G präsentiert Harting die nächste Generation des weltweit ersten werkzeuglos anschließbaren RJ45 Steckverbinders. Dieser neue RJ45 Steckverbinder ist zukunftsfähig für 10 Gigabit Ethernet ausgelegt. Der Anschluss erfolgt sicher und schnell über bewährte Schneidklemmanschlusstechnik. Die Schneidklemmen sind für starre und flexible Leiter mit einem extrem weiten Adernquerschnittsbereich ausgelegt. Kabel mit einem Duchmesser von 4,5 bis 9 mm werden mit einer neu entwickelten Verschraubung sicher im Stecker fixiert. Damit kann der Anwender mit diesem einem RJ45-Steckertyp alle üblichen Ethernetkabeltypen anschließen. Die robuste und industriegerechte IP 20 Variante ist durch ihre kompakte Bauform auch multiportfähig. Neben der IP 20 Variante werden alle bekannten IP 65/67 Typen von PushPull bis Han® 3A mit diesem neuen Einsatz angeboten.

Harting: Der Link vor dem Link

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pr-314_Ha-VIS preLinkHarting hat zur SPS/IPC/DRIVES 2009 in Nürnberg ein völlig neues Installationskonzept für die Datennetzwerkverkabelung vorgestellt. Es basiert auf einer innovativen Montagetechnik, die den bekannten Ablauf der Kabelkonfektionierung vor Ort revolutionieren wird. Das Datenkabel wird zuerst mit einem Kabelabschluss versehen, bevor Datenstecker in Form eines RJ45 oder M12 aufgerastet werden können. Damit entsteht eine definierte und prüfbare Datenüber- tragungsstrecke – der Link vor dem Link – der Ha-VIS preLink®.

Durch einfaches Aufrasten der Steckerkomponenten aus dem Ha-VIS preLink® Sortiment entsteht anschließend der Standard-konforme Link nach ISO/IEC 11801 bzw. EN 50173. Das neue Installationskonzept vereinfacht die Verkabelung, spart Installationszeit, reduziert mögliche Fehler bei der Montage und erlaubt Erweiterungen und Umbauten ohne große Beeinträchtigung des laufenden Betriebs.

Ha-VIS preLink® ist für den Einsatz unterschiedlichster Steckgesichter wie RJ45 in IP 20, RJ45 PushPull in IP 65 / 67 oder M12 ausgelegt und eröffnet dem Anwender damit vielfältige Möglichkeiten. Die Entscheidung, welches Steckgesicht zum Einsatz kommt, kann kurzfristig vor Ort in Abhängigkeit von den Gegebenheiten und Anforderungen der Applikation getroffen werden. Planung und Bevorratung von Verkabelungskomponenten werden so vereinfacht und reduziert. Mit Ha-VIS preLink® kann der Kunde seine individuelle Verkabelung realisieren – und erhält immer einen standardkonformen Link.

Das Konzept von Ha-VIS preLink® sieht Komponenten für die Übertragung von 10 Gigabit Ethernet vor. Damit ist Ha-VIS preLink® eine Investition in die Zukunft, die alle gängigen Netzwerkprotokolle mit 10/100/1000 MBit/sek. und zusätzlich auch zukünftige Datenraten mit bis zu 10 Gigabit/sek. unterstützt. Der Ha-VIS preLink® ist speziell für den Einsatz in Industrie- und Zweckgebäuden konzipiert, wird aber auch Einzug in die Anlagenverkabelung finden und eignet sich hervorragend dazu, bestehende Netzwerkinfrastrukturen z. B. im Office Bereich auszubauen und zu erweitern.

Erste positive Zeichen bei Automatisierungstechnik

“Wir sehen bei der elektrischen Automatisierung erste positive Zeichen am Konjunktur-Horizont. Der freie Fall der Auftragseingänge scheint zu Ende zu sein”, so die Einschätzung von Roland Bent, Vorstandsmitglied des ZVEI-Fachverbandes Automation auf der Messe SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg. Der Konjunkturverlauf lasse hoffen. “Für 2010 stellen wir uns auf ein kleines Wachstum ein, basierend auf dem niedrigen Niveau von 2009.” Bis zum Jahresende 2009 erwarteten die deutschen Unternehmen der elektrischen Automatisierungstechnik zunächst noch einen Umsatzrückgang von insgesamt 20 bis 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2008 konnte noch ein einstelliges Wachstum auf knapp 46 Mrd. Euro ausgewiesen werden. Jedoch hatte die Wirtschaftskrise die Unternehmen im letzten Quartal 2008 bereits erfasst.

Der Rückgang der Umsätze in der Automatisierungstechnik sowohl im Inland als auch im Export um etwa ein Fünftel bis ein Viertel in den ersten sechs Monaten 2009 unterstreiche die Globalität des Abschwungs, erläuterte Bent. Mit einer Exportquote von 78 Prozent bleibe Deutschland dennoch der weltgrößte Exporteur elektrischer Automatisierungstechnik.

Industrie sieht sich als Umweltschutz-Treiber

Mit der Öko-Desingn Richtlinie der EU werde nach Worten von Günter Baumüller, Vorstandsmitglied im ZVEI-Fachverband Automation, ein Paradigmenwechsel eingeläutet. Sie mache die Rolle der Industrie bei der Realisierung von Energieeinspar-Maßnahmen deutlich. “Als Folge dieser Verordnung werden beispielsweise bei Antrieben riesige Energieeffizienzpotenziale gehoben. Das Potenzial pro Jahr ist hier 23 Mio. t CO2-Emissionsminderung”. Der von der EU vorgeschriebene Wechsel zu höheren Energieeffizienzklassen erfordere hohe Investitionen in die Entwicklung. “Die klaren Vorgaben aus Brüssel geben uns dafür Planungssicherheit”, so Baumüller.

Langfristige Wachstumserwartungen

Auf lange Sicht wird weiteres Wachstum der elektrischen Automatisierung durch Investitionen in Energiespartechniken und in erforderliche Infrastruktur-Einrichtungen erwartet. Dazu gehören z.B. die Wasser- und Abwassertechnologie und Energietechnik. Das ist auch das Ergebnis der aktuellen ZVEI-Studie “Integrierte Technologie-Roadmap Automation 2010+”. Bent betonte: “Milliardenschwere Projekte in diesen Bereichen sind durch die Krise aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Die Automatisierungstechnik wird davon überproportional profitieren.”