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“Wir brauchen kein Bodypainting”

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Wolfgang_Tondasch

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Bender_Feb2007

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Thoma_Mesago

ERÖFFNUNGSPRESSEKONFERENZ – “Wir sind auf jeden Fall größer als im Jahr 2007″, sagte Johann Thoma, Geschäftsführer Mesago Messemanagement GmbH anlässlich der Eröffnungspressekonferenz. “Alle größeren Aussteller sind vertreten.” Von den kleineren Unternehmen hätten aber dieses Jahr wegen der allgemeinen Wirtschaftslage etliche auf eine Teilnahme an der SPS verzichtet. Die aktuellen Zahlen zeigen denn auch einen Rückgang: Während letztes Jahr 1.386 Aussteller (national und international) an der SPS teilnahmen, haben sich dieses Jahr “nur” 1.237 auf die Reise nach Nürnberg begeben. Bei den nationalen Aussteller ging die Zahl von 1.101 auf 972 zürück. Die Ausstellungsfläche reduzierte sich von 94.700 auf 89.000 Quadratmetern.
“Mit den Zahlen können wir zufrieden sein. Es gibt auch Veranstaltungen, die abgesagt werden müssen”, fasste Professor Dr. Klaus Bender, Vorsitzender des Kongresskomitees AUTOMATION der SPS/IPC/DRIVES die Zahlen zusammen.

Thoma berichtete, dass die Besucher neben den Innovationen die Arbeitsatmosphäre mit den Ausstellern lobten. Auf diese ging auch Wolfgang Tondasch, Vorsitzender des Ausstellerbeirates der SPS/IPC/DRIVES ein. Tondasch betonte, dass es auch Aufgabe des Beirates sei, diese zu erhalten. “Wir brauchen kein Bodypainting.” Denn einen Stand weiter habe der Besucher dann das Produkt schon wieder vergessen. Wichtig seien eine hohe Informationstiefe und eine sachliche Präsentation.

Zu den erweiterten Öffnungszeiten an zwei Messetagen sagte Tondasch: “Es gibt ein Für und Wider.” Aber eine Messe, die drei Tage dauere benötige eine einheitliche Schlusszeit. Deshalb seien die Hallen am Dienstag und Mittwoch bis 19 Uhr geöffnet. Als Vorteil nannte Tondasch, dass die rund 6.000 Kräfte an den Ständen damit nun mehr Gelegenheit fänden, sich gegensätig zu informieren. “Wenn die 19 Uhr-Regelung nicht angenommen wird, kann man es wieder ändern.”

Mit welchen Erwartungen fahren Sie zur SPS?

Die SPS/IPC/Drives 2009 steht vor der Tür. Mit welchen Erwartungen fahren Sie im Krisenjahr nach Nürnberg und wie sieht Ihre Unternehmensstrategie für 2010 aus, Herr Bauer?

Ingolf Bauer, Verkaufsdirektor Zentraleuropa, Danfoss GmbH VLT Antriebstechnik:

»Mit Blick auf die Zahlen der Verbände und die unternehmenseigenen Kennzahlen gehen wir davon aus, dass der Boden der Finanzkrise erreicht und ein verhaltenes Wachstum in Sicht ist.
Ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für unsere Kunden ist hierbei die Erhöhung der Energieeffizienz und die Senkung der Lebenszykluskosten. Den größten Effekt erzielt hierbei bekanntermaßen die Optimierung des Gesamtsystems.

Danfoss hat mit der Bildung von Teams, bestehend aus Spezialisten die sich auf jeweils eine Branche konzentrieren, bereits frühzeitig die organisatorischen Weichen gestellt um eine hohe Lösungskompetenz durch tiefes Anwendungs- Know-How zu bieten. Kombiniert mit unseren über 40 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Frequenzumrichtern wollen wir unseren Kunden ein wertvoller Partner sein und sie während des gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen aktiv unterstützen.

Die SPS/IPC/DRIVE ist eine von Besuchern und Ausstellern gleichermaßen geschätzte Messe.
So erwarten wir auch in diesem Jahr, trotz der wirtschaftlich schwierigen Umstände, einen starken Besucherstrom und freuen uns auf viele interessante Gespräche um unsere Kunden bei der Erreichung Ihrer Ziele zu unterstützen.«

Mit welchen Erwartungen fahren Sie zur SPS?

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Zangerl_Bernhard_5124Die SPS/IPC/Drives 2009 steht vor der Tür. Mit welchen Erwartungen fahren Sie im Krisenjahr nach Nürnberg und wie sieht Ihre Unternehmensstrategie für 2010 aus, Herr Zangerl?

Bernhard Zangerl, Geschäftsführer CEO bei Bachmann electronic GmbH, Austria:

»Bachmann electronic ist sehr gut durch die aktuelle Wirtschaftskrise gesteuert. Für 2009 rechnen wir mit einem gleich bleibenden Umsatz. Der Erfolg liegt vor allem in der in den letzten Jahren gezielt vorangetriebenen Konzentration auf Branchen und den Ausbau geographischer Märkte. Auch in stürmischen Zeiten verfolgen wir konsequent unsere Innovationsstrategie und investieren in die Zukunft. Rund 12 Mio. Euro wurden 2009 in die Erweiterung des Headquarters in Feldkirch investiert. Mit 30 neuen Mitarbeitenden 2009 und weiteren geplanten Einstellungen für 2010 setzen wir weiterhin auf Wachstum.
Auf der Produktseite steht Bachmann für Innovation. Auf der diesjährigen SPS/IPC/DRIVES möchten wir Interessenten und Kunden mit Neuentwicklungen begeistern, unter anderem durch Applikationen mit unserem zertifizierten voll-integrierten Sicherheitspaket. Weitere innovative Ergänzungen und Erweiterungen des Produktportfolios finden sich beispielsweise in erweiterten Temperatur- und Anwendungsbereichen, im Bereich Betriebsüberwachung mit »Condition Monitoring« sowie in der Energieparkvernetzung.
Für 2010 wollen wir unsere Spitzenposition im Bereich Windenergie als Weltmarktführer konsequent weiter ausbauen. Neben dem Maschinenbau und dem Wind werden wir unsere Aktivitäten in Richtung erneuerbarer Energien strategisch gezielt ausrichten.«

Mit welchen Erwartungen fahren Sie zur SPS?

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Bernd_EckelDie SPS/IPC/Drives 2009 steht vor der Tür. Mit welchen Erwartungen fahren Sie im Krisenjahr nach Nürnberg und wie sieht Ihre Unternehmensstrategie für 2010 aus, Herr Eckel?

Bernd Eckel, Geschäftsführer Vertrieb Rittal:

»Die SPS/IPC/Drives ist das wichtigste Industrie-Event im Herbst. Kein Automati-sierungstechniker kommt an Nürnberg vorbei, und deswegen erwarten wir auch dieses Jahr einen starken Besucherandrang. Unternehmen müssen unablässig danach streben, ihre Prozesse zu verbessern und Effizienzpotenziale auszuschöpfen. Wie wir unsere Kunden dabei unterstützen, zeigen wir eindrucksvoll auf der SPS.

Unser Messeauftritt in Nürnberg steht unter dem Motto »Rittal- Das System. Schneller – besser – überall«. Darunter versteht Rittal die perfekte Synthese aus Produkten, Engineering-Tools und Services im Systempaket. Schaltanlagen, Automatisierungssysteme und IT-Infrastrukturen lassen sich damit ganzheitlich optimieren und von Anfang an auf höchste Effizienz ausrichten.

Unsere Kunden profitieren von unserer Systemkompetenz durch erhöhte Flexibili-tät, einfachere und schnellere Montage, schnellere Verfügbarkeit und prämierte, energieeffiziente Produkte. Dadurch verkürzen Anwender ihre Durchlaufzeiten, senken ihre Kosten und optimieren ihre Prozesse. In einem Wort: Sie steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit signifikant.«

Die SPS/IPC/DRIVES 2009

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SPSAuf der diesjährigen SPS/IPC/DRIVES, die vom 24. bis zum 26. November ihre Pforten öffnet, werden 1.300 Aussteller, darunter über 200 Aussteller aus dem Ausland, ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.
Die Schwerpunktthemen auf den Foren in den Messehallen und beim parallel stattfindenden Kongress lauten dieses Jahr: Safety and Security, Energieeffizienz, und Industrial Identification. Auf den Messeforen in Halle 2 und Halle 8 gibt es hierzu themenspezifische Podiumsdiskussionen. Das Forum in Halle 8 steht dabei unter Regie des ZVEI e.V.. Aber auch auf den Ständen der Aussteller finden diese Themen besondere Berücksichtigung. Wer neue Technologien und Anwendungen diskutieren und Antworten auf konkrete Fragen erhalten möchte, dem bietet der Kongress mit 56 Vorträgen und 4 Tutorials die ideale Plattform.
Und damit die Besucher auch genügend Zeit haben sich umzuschauen, bleiben die Hallen am Dienstag und Mittwoch bis 19.00 Uhr geöffnet. Dabei sind alle Hallen den thematischen Schwerpunkten zugeordnet:
Halle 1, 2 und 4: Elektrische Antriebstechnik / Motion Control und Steuerungstechnik
Halle 4A: Sensorik und Steuerungstechnik
Halle 5: Mechanische Systeme und Peripherie und Steuerungstechnik
Halle 6: Steuerungstechnik
Halle 7: Sensorik und Steuerungstechnik
Halle 7A: Sensorik und Software
Halle 8, 9 und 10: Steuerungstechnik und Interfacetechnik

28. Motek – Nachbericht des Veranstalters

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168xWeit über 30.000 Fachbesucher aus 61 Nationen und 1.002 (Motek) plus 87 (BONDexpo) Aussteller aus 21 Ländern – die 28. Motek konnte die Erwartungen der internationalen Anbieter und Anwender einmal mehr deutlich überbieten

Die Bundestagswahl 2009 ist gelaufen und sorgt für klare politische Verhältnisse, und die Motek des Jahres 2009 ist gelaufen und festigt deren klare Position als unangefochtene Nr.1 der internationalen Fachmessen für die Produktions- und Montage-Automatisierung sowie das Industrial Handling. Das eine hat durchaus mit dem anderen zu tun. Denn in der sich nur langsam erholenden wirtschaftlichen Situation gilt es „vertrauensbildende“ Zeichen zu setzen, damit die Unternehmen wieder Zuversicht fassen und in die weitergehende Rationalisierung investieren. So gesehen kommt der 28. Motek Internationale Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik sowie der BONDexpo Fachmesse für industrielle Klebetechnologien eine herausragende Bedeutung zu. Das Fachmessen-Duo fand vom 21. bis 24. September in der Landesmesse Stuttgart statt und zog weit über 30.000 Fachbesucher aus aller Welt an.

Über 30.000 Fachbesucher aus 61 Nationen

Diesen präsentierten insgesamt knapp 1.100 Aussteller aus 21 Ländern das Weltangebot an Komponenten, Baugruppen, Teilsystemen und Komplettlösungen für die Automatisierung in der Produktion und Montage sowie für die Klebe-, Vergieß-, Dichtungs- und Schäumtechnik. Die Aussteller berichteten von einem starken und vor allem konkreten Interesse und zeigten sich am Ende hochzufrieden über die Besucherfrequenz und die Aussicht auf ein interessantes Nachmesse-Geschäft. Die 31.284 Fachbesucher aus 61 Nationen dokumentieren den sehr hohen Stellenwert der Motek, und natürlich auch der BONDexpo, als wichtigste Branchen- und Business-Treffs der Welt in Sachen mechatronischer Automation, Robotik, Industrial Handling, Produktions- und Montage-Materialfluss sowie Klebe- und Verbindungstechnik.

Steigende Akzeptanz in Politik und Wirtschaft

Die Wichtigkeit der Motek und der BONDexpo erkannten auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Verbänden an, indem der Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, Ernst Pfister, am 3.Messetag einen Rundgang machte, und indem beispielsweise die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart den „Bildungskongress für Personalverantwortliche“ durchführte und auch den Themenpark „Bildung und Forschung“ beschickte. Überhaupt war den erstmalig in dieser Breite präsentierten Themenparks ein großer Erfolg beschieden, wie nicht nur die Aussteller und Teilnehmer, sondern auch zahlreiche Fachbesucher bestätigten. Damit nimmt die Idee, die Anwender und auch potenzielle Anbieter schon früh ganz gezielt an neue und zukunftsträchtige Themen heranzuführen, deutlich Fahrt auf, wie am etablierten und stärker denn je frequentierten Themenpark „Mechatronik“ dank der Unterstützung des Kompetenznetzwerkes Mechatronik BW e.V. zu sehen war. 

Mehr Wettbewerbskraft durch Automation 

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Hervorzuheben ist auch das sehr starke Medieninteresse, das sich bereits zur Eröffnungs- Pressekonferenz abzeichnete. Insgesamt wurden 362 Vertreter der Tages-, Wirtschafts- und vor allem der internationalen Fachpresse registriert und außerdem waren vor Ort diverse Kamerateams - u. a. der Sender SWR, N24 und RegioTV - zugange. Die Interviews, die mit zahlreichen Fachbesuchern und Ausstellern geführt wurden, hatten alle den Tenor, dass die Motek gerade zur rechten Zeit kam, weil die Unternehmen wieder mehr Mut fassen und die Notwendigkeit sehen, sich produktions- und montagetechnisch noch besser aufzustellen, um im noch härter werdenden globalen Wettbewerb auch künftig bestehen zu können. Vor dem Hintergrund, dass zunächst nicht in Kapazitäts-Erweiterungen, sondern in Ersatzmaschinen und nur über neue Technologien bzw. Verfahren auch in neue Einrichtungen investiert wird, erhält die Erstausrüstungs- und Nachrüst-Automation durch Handlingsysteme, Roboter, Zuführeinrichtungen und Materialfördertechnik mehr Gewicht denn je und die Motek wie die BONDexpo zeigten hier gangbare Wege für ein gezieltes Investment in Detaillösungen und Komplettsysteme auf.

Das :K-Team sagt: “Pfiad Eana”

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Die K-Redakteure bei der Arbeit

Das war´s also: Die Motek ist zu Ende und damit auch unser erster Blog. Wir von der :K hatten viel Arbeit: Uns haben die Schuhsohlen gequalmt und kurzerhand haben wir abends im Hotel einen Teil des Restaurants zu unserem Büro umfunktioniert. Geerntet haben wir komische Blicke und so manches geflüsterte “Workaholics”. Aber bei allem hat uns der Blog auch extrem viel Spaß gemacht. Wir hoffen, Sie hatten ebenfalls viel Spaß mit unseren Beiträgen. Und schauen wieder rein, wenn bald die nächste Messe losgeht.

Bis dahin sagen wir: “Pfiad Eana und Servus!”

Zu guter Letzt

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Frank Springer, Leiter Marketing & Communications bei KabelschleppWir von der :K wollten wissen, wie denn nun die Motek für die Aussteller war. Dazu sagt Frank Springer, Leiter Marketing & Communications und Pressesprecher bei dem südwestfälischen Spezialisten für Energieführungen Kabelschlepp:

“Für Kabelschlepp war die Motek eine erfolgreiche Messe.
Unter den Messeleads sind eine Reihe Erfolg versprechender konkreter Anfragen. Diese gilt es jetzt, schnell und präzise zu verfolgen.
Im Ergebnis liegen wir nur leicht unter dem Vorjahres Niveau. Ein Wert, den wir wegen der anhaltenden Krise im Maschinen- und Anlagenbau so nicht erwartet hätten.
Leider haben sich in den Gesprächen keine Anzeichen für eine kurzfristige und nachhaltige Belebung der Nachfrage ergeben, sodass wir am Markt den Eindruck gewonnen haben, die konjunkturelle Flaute ist nicht vor Ende des Jahres 2010 ausgestanden.”

Sicherheitskupplung für bis zu 160.000 Nm

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Die :K hat bei R+W am Stand 9138 in Halle 9 die Sicherheitskupplung ST1 gefilmt, das Highlight des Spezialisten für Kupplungen und Antriebselemente auf der diesjährigen Motek.

Weltpremiere am Stand von Schunk

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Am Stand von Schunk feierte die Pick & Place Einheit PPU-E03 Weltpremiere. Die hochdynamische Einheit hat bei einem Vertikalhub von 40, einem Horizontalhub von 120 Millimetern sowie einer bewegten Masse von zwei Kilogramm eine rasante Zykluszeit von gerade mal 0,58 Sekunden – bei einer Wiederholgenauigkeit von 0,01 Millimetern.